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Maulwurf töten – ist es erlaubt?

Wer sich schon einmal über Maulwurfshügel auf dem eigenen Grundstück geärgert hat, weiß, dass die kleinen Tierchen schnell zu einer Art „Störenfried“ werden können. Oft liegt die Versuchung nahe, sie schnell beseitigen zu wollen. Ob die Tierchen dabei ums Leben kommen, ist manch einem gleich. Doch Vorsicht! Maulwürfe stehen unter Naturschutz und dürfen dementsprechend nicht getötet werden.

Genau das könnte nämlich finanzielle und sogar strafrechtliche Konsequenzen mit sich bringen. Im ungünstigsten Fall kann ein Strafverfahren von der Staatsanwaltschaft eröffnet werden.

Die gute Nachricht ist jedoch: Es gibt wirksame und zeitgleich schonende Mittel, die dabei helfen, den Maulwurf vom Grundstück zu vertreiben.

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Darum steht der Maulwurf unter Naturschutz

 

Maulwürfe werden eigentlich genaugenommen zu Unrecht als Störenfriede angesehen. Es hat durchaus seine Gründe, weshalb die Tiere unter Naturschutz stehen.

Viele Experten werden sicherlich bestätigen, dass ein Maulwurf ziemlich nützlich sein kann. Dies liegt daran, dass er eine Art biologischer Schädlingsbekämpfer ist. Auf seinem Speiseplan stehen nämlich unter anderem Käferlarven, Würmer, Schnecken und andere Insekten. Zudem vertikutieren seine Tunnelgänge den Boden und versorgen beispielsweise auch Busch- und Baumwurzeln mit zusätzlichem Sauerstoff unter der Erde.

Schnell zeigt sich: So unnütz wie es manchmal scheint, sind die kleinen Tierchen eigentlich gar nicht. Dennoch steht natürlich außer Frage, dass es – trotz der wichtigen Arbeit – schwerfällt, zahlreiche Maulwurfshügel auf dem Grundstück zu dulden. Aber es stellt – wie bereits erwähnt – keine Option dar, den Maulwurf zu töten.

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Welche Strafen drohen?

 

Einen Maulwurf töten

Maulwürfe gelten für die einen als biologische Schädlingsbekämpfer, für die anderen wühlen sie einfach nur den schönen Garten oder aufwendige Blumenarrangements um. Jedoch sollte niemand auf die Idee kommen, den Maulwurf schnell zu beseitigen, indem er ihn tötet. Hierzulande kann sich die Strafe auf bis zu 65.000 Euro belaufen, wenn ein entsprechendes Vorgehen nachgewiesen werden kann. Wie hoch das Bußgeld genau ist, ist vom jeweiligen Bundesland abhängig.

Sollte es allerdings tatsächlich soweit kommen, dass die Staatsanwaltschaft ein strafrechtliches Verfahren einleitet, kann es sein, dass der Täter mit einer Freiheitsstrafe bedacht wird. Dies geschieht meist, wenn ein oder mehrere Tiere qualvoll getötet werden.

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Maulwurf vertreiben statt töten

 

Wer sich auf der Suche nach einer Möglichkeit befindet, einen Maulwurf im Garten zu vertreiben, stößt – gerade im Internet – oft auf sogenannte Lebendfallen. Jedoch wurden diese mittlerweile ebenfalls verboten. Das Problem hierbei ist nämlich, dass die Maulwürfe diese Lebendfallen meist nicht lebend verlassen.

Vielmehr ist das Risiko enorm hoch, dass ein Tier getötet wird. Wer einer hohen Geldstrafe aus dem Weg gehen möchte, nutzt am besten andere Mittel, um den Maulwurf effektiv aus dem Garten zu vertreiben.

Besonders praktisch: Maulwürfe reagieren empfindlich auf Gerüche. Daher reichen einfache Hausmittel meist bereits aus, um sie von dem Grundstück zu vertreiben. Besonders unbeliebt sind hierbei Alkohol, Knoblauch, saure Milch oder Essig. Bei ihnen dauert es meist nicht lange, bis die Tiere ganz von allein die Flucht ergreifen.

Haushaltsmittel Nr. 1: Alkohol

Hierbei werden leere Alkoholflaschen, mit den Flaschenhals voran, in die Tunneleingänge gesteckt. Der ausströmende Geruch wird die Tiere sehr wahrscheinlich vertreiben. Je höher der Alkoholgehalt des Inhalts war, desto effektiver ist dieses Mittel in den meisten Fällen. Wer keine leeren Alkoholflaschen parat hat, erzielt einen ähnlichen Effekt mit in Spiritus getränkten Tüchern.

Hausmittel Nr. 2: Knoblauch

Zerdrückte Knoblauchzehen gelten ebenfalls als ein effektives Mittel, um Maulwürfe zu vertreiben. Diese Geruchsquelle sollte jedoch mindestens einmal in der Woche aufgefrischt werden, damit die Intensität nicht nachlässt. Je nach Wetterlage kann auch eine frühere Auffrischung notwendig werden.

Maulwürfe reagieren aber nicht nur empfindlich auf Gerüche, sondern lassen sich auch mit Hilfe anderer äußerer Einflüsse oft leicht vertreiben. Besonders beliebt sind hierbei die folgenden beiden Beispiele:

Maßnahme Nr. 1: der Maulwurfschreck Solar

Hierbei handelt es sich um ein elektrisches Gerät in Stabform, das in den Boden gesteckt bzw. eingegraben wird. Der Maulwurfschreck sendet Ultraschallwellen bzw. Geräusche oder Vibrationen aus und macht es dem Maulwurf entsprechend ungemütlich.

Aufgrund der Tatsache, dass das Gerät mit Hilfe von Solar betrieben werden kann, bietet sich dem Nutzer ein hohes Maß an Flexibilität.

Maßnahme Nr. 2: Maulwurfgitter

Bei einem Maulwurfgitter handelt es sich um ein Gitter mit engen Maschen, das horizontal im Garten verlegt wird. Somit haben die Maulwürfe keine Möglichkeit, nach oben zu buddeln. Für einen optimalen Schutz sollte zudem noch auf eine Sperre an den Seiten gesetzt werden. Somit kann verhindert werden, dass sich der Maulwurf generellen Zugang zum Grundstück verschafft. Hierzu müssen Gitter und Sperre natürlich ideal fixiert werden.

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Fazit

Da der Maulwurf unter Naturschutz steht, ist es zwingend notwendig, auf schonende und vertreibende Mittel auszuweichen und die Tiere nicht zu töten.

Praktischerweise können schon einfache Hausmittel dabei helfen, die ungebetenen Gäste vom Grundstück zu verweisen. Viele von ihnen machen sich den empfindlichen Geruchssinn des Tieres zunutze. Wer möchte, kann aber auch auf Alternativen, wie zum Beispiel Maulwurfgitter und den Maulwurfschreck, setzen. Die meisten Gegenmittel lassen sich vollkommen unkompliziert anwenden und gelten als sehr effektiv.

Eine Tötung kann jedoch mit einem hohen Bußgeld geahndet werden. Wiederholungstätern droht sogar eine Freiheitsstrafe.

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