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Drahtgitter im Rasen gegen Maulwürfe

Maulwurfshügel

Foto: mankukuku / depositphotos.com

Die meisten Menschen stellen sich ihren geliebten Garten so vor: Saftig-grüner Rasen und gepflegte Beete mit farbenprächtigen Blumen. Zu diesem Ideal mag ein Rasen, der voll von kleinen Erdhügeln ist, nicht so recht passen und manchmal versinken sogar die Gartenmöbel im Rasen. Meist ist der Maulwurf der Übeltäter, wenn der Garten verwüstet wird. Es handelt sich bei dem Maulwurf eigentlich um ein sehr nützliches Tier, allerdings möchten die meisten Hobby-Gärtner den Mitbewohner des Gartens schnell loswerden.

Da Schädlinge, wie zum Beispiel Engerlinge und Schnecken, von dem Maulwurf nur zu gerne verspeist werden, sind die Tiere eigentlich sehr nützlich. Allerdings werden durch sie unschöne Erdhügel aufgeworfen, welche die schöne Optik des gepflegten Rasens trüben. Wichtig zu wissen ist es, dass gegen das Gesetz verstoßen wird, wenn Maulwürfe getötet oder gefangen werden sollen. Hier muss unter Umständen mit hohen Geldstrafen gerechnet werden. Das Bundesnaturschutzgesetz regelt im Paragrafen 44 das Verbot, lebende Wildtiere zu verletzen, fangen, jagen oder zu töten. Der Maulwurf steht darüber hinaus nach der Bundesartenschutzverordnung, Paragraf 1, Satz 1, unter einem besonderen Schutz. So bleibt den Hobby-Gärtnern nichts anderes übrig, als den Maulwurf zu vertreiben oder abzuwarten, bis das Tier von alleine das Weite sucht.

Den Maulwurf sanft loswerden

Gartenbesitzer dürfen den Maulwurf also mit sanften Mitteln aus ihrem Garten vertreiben. Meist kann das allerdings nur gelingen, wenn die Methoden in regelmäßigen Abständen angewendet werden. Für diese Methoden ist keine spezielle Genehmigung erforderlich. Eingesetzt werden können beispielsweise unangenehme Gerüche, Vibrationen oder Geräusche.

Das Maulwurfgitter

Gartenbesitzer, die nach einer langfristigen, robusten und soliden Lösung suchen, um den Maulwurf loswerden, dann bietet ein festes Maulwurfgitter eine tolle Schutzmöglichkeit für den Garten. Das Gewicht der Gitter ist wesentlich höher, als das von leichten Netzen, weshalb hierdurch ein optimalerer Schutz geboten wird. Es gibt zwei unterschiedliche Arten, auf denen das Maulwurfgitter genutzt werden kann.

Das Maulwurfgitter kann zum einen als Maulwurfsperre am Rand des Gartens genutzt werden. Zum anderen kann es unter der Fläche des Rasens angebracht werden, und so als direkter Schutz gegen die unansehnlichen Erdhügel wirken. Wird das Gitter horizontal verlegt, ist dies meist die optimale Lösung – sowohl für den Maulwurf, als auch den Garten. Denn durch diese Art der Gitterverlegung wird der Maulwurf lediglich daran gehindert, die Erde aufzuwerfen – seine Nützlichkeit gegen Schädlinge bleibt dabei allerdings weiterhin bestehen.

Soll der Maulwurf komplett aus dem Garten ausgesperrt werden, dann kann das Gitter als Sperre verwendet werden. Es wird dann am Rand des Gartens angebracht und funktioniert so als eine Barriere gegen die Eindringlinge. Der Maulwurf hat dadurch keine Chance mehr, in den Garten zu gelangen.

Die Verlegung des Maulwurfgitters

Soll das Gitter in horizontaler Ausrichtung verlegt werden, dann muss zunächst die benötigte Gesamtfläche ausgemessen werden. Danach wird das Gitter auf der flachen Fläche ausgelegt. Zum Zuschneiden kann ein scharfes Messer, beispielsweise ein Teppichmesser verwendet werden. Die Gitter sollten einander ein wenig überlappen und anschließend mit Kabelbinder zusammengebunden werden.

Nachdem das Gitter verlegt wurde, wird auf dem Gitter der Mutterboden verteilt. Hier sollte vorsichtig vorgegangen werden und das Gitter selbst nicht direkt betreten werden, damit es sich nicht nachträglich verschiebt. Wurde der Mutterboden gleichmäßig verteilt, kann der Rasen wie gewohnt genutzt werden. Für den Wachstum des Rasens stellt das Gitter kein Hindernis dar. Die Tiefe des Gitters sollte im Boden circa zehn Zentimeter betragen. So wird das Gitter auch bei einem Vertikutieren nicht stören.

Die vertikale Sperre gegen den Maulwurf eignet sich besonders, wenn der Garten bereits fest angelegt ist und ein komplettes Umgraben einen zu großen Aufwand bedeuten würde. Zur Verlegung wird hier am Rand des Gartens ein Graben angelegt, der so tief sein sollte, dass das Gitter mit seinem oberen Ende im Boden verschwindet. Tiefer als 50 Zentimeter muss das Gitter nicht angebracht werden, da die Maulwürfe in der Regel nur in den oberen Bereichen unterwegs sind.

Quelle: gartenmöbel-depot.de

 



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